Influencer in der Motorradindustrie

Vorwort

Viele Unternehmen setzen schon seit Jahren darauf. Manche erfolgreich, manche weniger. Manche seriös, manche nicht. Mal tut es dem Image gut, mal wird das Gegenteil erreicht.

Es geht um „Influencer-Marketing“.

Seit geraumer Zeit kommt dieses Instrument auch in der Motorradbranche zum Einsatz. Natürlich widmen auch wir uns dem Thema. Aus mehreren Gründen: Es ist Teil des Marketings, wir
werden zu unserer Meinung danach gefragt, wir kommen auf vielerlei Kanälen in den „Genuss“ der Inhalte, usw.

Somit war es naheliegend sich ganz detailliert mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Zu Beginn war uns schon bewusst, dass diese Art der Werbung in der Motorradbranche nicht wirklich zielführend ist. Dies hat diverse Gründe. Was wir bei genauerer Betrachtung jedoch feststellen
mussten sorgte bei uns für Gefühlsausbrüche. Richtig geraten: Positiv waren sie nicht!

Um es kurz zu sagen: Die aktuelle Situation schadet jedem, der sich in der Motorradszene bewegt. Seien es Unternehmer, aber auch Privatpersonen, die sich diesem Hobby verschrieben haben.

Grund genug hier Aufklärungsarbeit zu leisten! Nicht nur, weil unser Unternehmen tief in der Motorradszene verwurzelt ist und wir es als unsere Pflicht ansehen andere Unternehmen mit
unserem Wissen zu unterstützen, sondern auch, weil wir gerne auch noch in fünf Jahren unserer Leidenschaft des Motorrradfahrens nachgehen wollen. Wenn der Trend jedoch so bestehen bleibt,
dann werden sich bald viele nach den „alten Zeiten“ zurücksehnen, in denen das Image der Zweiradenthusiasten zumindest noch halbwegs gut war.

Wer sich für die Ergebnisse unserer wochenlange Recherche interessiert, der ist hier genau richtig:
(Ein PDF mit identischem Inhalt kann auf Anfrage zugesendet werden!)

 

1. Einleitung

Seit geraumer Zeit setzen immer mehr Unternehmen in ihrem Marketing auf den Einsatz von sogenannten Influencern. Ebenso die Motorradindustrie. In manchen Branchen sind diese Kooperationen mit einem Werbeerfolg der Unternehmen verbunden. Gefahren oder
Problematiken bestehen, wenn dann meist nur zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Nicht so in der Motorradbranche. Hier ist ein Negativtrend zu beobachten, welcher, wenn er nicht reguliert wird, in Zukunft mehr Schaden anrichten wird, als es der Industrie am Ende nutzt.

Auftraggeber sind namhafte Motorrad-, Zubehör und Bekleidungshersteller, sowie einzelne Handelsbetriebe.

Zwar steigt die Anzahl der Influencer aktuell stark an, die meiste Aufmerksamkeit und ebenso die lukrativsten „Werbedeals“ beanspruchen bis dato jedoch ca. vier bis fünf aktive Personen. Glücklicherweise beschränkt sich dieser Trend aktuell auf den Raum Deutschland.
In anderen europäischen Ländern oder dem weiter entfernten Ausland hat diese Art der Werbung noch nicht „richtig“ Fuß gefasst.

Um welche genauen Sachverhalte es sich handelt und welche Auswirkungen zu erwarten sind, kann den folgenden Seiten entnommen werden.

 

2. Kurzvorstellung des Verfassers

Warum haben wir uns diesem Thema gewidmet? Weshalb haben wir detaillierte Informationen hinsichtlich der Inhalte? Und warum haben wir ein Interesse daran, dass hier eine positive Veränderung angestrebt wird?

Fragen, die Sie sich als Leser berechtigter Weise stellen könnten. Daher ist es uns wichtig an dieser Stelle eine kurze Vorstellung der rabbitandwolf GmbH mit einfließen zu lassen, um eine eventuelle Skepsis gegenüber der Richtigkeit und der Kompetenz des Inhaltes zu vermeiden.

Rabbit and Wolf ist eine Fullservice-Agentur für Werbung, Marketing und Kommunikation. Mit einer Besonderheit wir arbeiten einzig und allein in der Motorradbranche und betreuen hier Kunden aus den Bereichen B2B und auch B2C. Kerngeschäft ist die Beratung, Planung, Konzeption, Strategie, das Projektmanagement, aber auch die Umsetzung der Maßnahmen für alle bespielbaren Kanäle.

 

3. Problemdarstellung

3.1. Gefährdung Dritter und Unbeteiligter

Im Großteil ihrer Videos werden regelmäßig Dritte und Unbeteiligte im öffentlichen Straßenverkehr massiv gefährdet. Sei es durch Wheelies, Stoppies überhöhte Geschwindigkeiten, riskante Überholmanöver, illegale Straßenrennen, etc. Diese Fahrmanöver werden meist nicht auf abgesperrten Plätzen oder Strecken durchgeführt, sondern im Stadtverkehr, auf Landstraßen oder der Autobahn. Die Verstöße werden durch die Influencer selbst gefilmt und anschließend zur Generierung von Klicks und Aufrufen genutzt. Es handelt sich hierbei nicht um „belanglose“ Ordnungswidrigkeiten, sondern es sind vermehrt schwere Straftatbestände!

Folgend einige Screenshots von Sequenzen der Videos, welche auf der Plattform YouTube veröffentlicht wurden:

 

3.2. Diskussionen über Lärm, Fahrverbote und Streckensperrungen im Zusammenhang mit Influencern

Die aktuellen und auch hitzigen Diskussionen über Motorradlärm, temporäre Fahrverbote und auch Streckensperrungen sind mittlerweile auch Personen geläufig, die nicht direkt davon betroffen sind oder die sich sonst nicht mit dem Thema Motorrad beschäftigen.

Auch hier schlagen die Influencer in eine Kerbe, welche Befürwortern der Verbote und „Motorradgegnern “ weiteren Zündstoff liefert. Sei es die Nutzung von Auspuffanlagen, welche nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind, die Ignoranz gegenüber der Straßenverkehrsordnung, riskantes und provokantes Verhalten oder auch hier die Gefährdung Dritter.

Folgend einige Screenshots von Sequenzen der Videos, welche auf der Plattform YouTube veröffentlicht wurden:

 

3.3. Inbetriebnahme und Nutzung illegaler Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr

Die genutzten Fahrzeuge weisen oftmals Modifikationen auf, welche eine Inbetriebnahme auf öffentlichen Straßen eigentlich unmöglich macht.
Nicht zulässiges Zubehör, fehlende Beleuchtungseinheiten oder Reflektoren, bis zur Unkenntlichkeit verbogene Kennzeichen, fehlende Rückspiegel, nicht eingetragene Felgen oder Bremsanlagen – um nur einige zu nennen.

Man muss sicherlich nicht erwähnen welche Konsequenzen es nach sich ziehen würde, sollte mit einem dieser Fahrzeuge einem Dritten Schaden zugefügt werden.

Folgend einige Screenshots von Sequenzen der Videos, welche auf der Plattform YouTube veröffentlicht wurden:

 

3.4. Definition ihrer Zielgruppe und Erklärung ihrer verfehlten Vorbildfunktion

Der Großteil ihrer Zuschauer verteilt sich auf eine Altersgruppe zwischen ca. 12 und 20 Jahren. Ein Alter, in dem Jugendliche bekanntermaßen sehr beeinflussbar sind. Somit sollte den Influencern auch eine gewisse Vorbildfunktion bewusst sein , welche jedoch völlig ignoriert wird.
Es stellt sich genau das Gegenteil dar die Zielgruppe wird in ihren Videos zur Nachahmung eher animiert.

Nachfolgend wieder ein paar Screenshots aus veröffentlichten Videos. Zum einen zwei Beispiele, zwar gefilmt in Thailand, aber auf keiner öffentlichen Straße zur Nachahmung empfohlen.

Zum zweiten Kommentare unter veröffentlichten Videos, aus denen klar hervorgeht, dass die Zuschauer und die Zielgruppe der Influencer kein Erwachsenenalter haben (Auf namhaften Messen konnten wir uns bei Autogrammstunden zweier „YouTuber“ selber ein Bild
der Zielgruppe machen. Hier war kein „Fan“ anzutreffen, welcher bereits volljährig gewesen sein wird.)

 

4. Strafverfolgung durch Behörden

Bereits seit ein paar Jahren sind die Behörden auf gewisse Influencer aufmerksam geworden. Leider erst, als bereits der Fall eingetreten ist, den sich keiner wünscht.
Es kamen durch das Verhalten dieser Person Menschen zu Tode.
Diese Personen hatten zu diesem Zeitpunkt keine Kooperationen mit Dritten. Lediglich eine Person, die indirekt in diesen Zusammenhang gebracht werden kann wird durch ein Unternehmen unterstützt sein eigenes. Aber seit Kurzem wird diese Person von einem großen italienischen
Motorradhersteller mit einem Fahrzeug ausgestattet. Ob den Verantwortlichen bekannt ist, welche Hintergründe hier vorherrschen, können wir leider nicht beurteilen.

Aus sicheren Quellen wissen wir jedoch, dass die Behörden aktuell gerade verstärkt die Influencer in der Motorradbranche im Visier haben!

Wir sind uns sicher kein Unternehmen möchte seinen Firmennamen oder sein Logo im Zusammenhang mit derartigen Vorkommnissen in Verbindung stehen sehen. Wenn die derzeitige Entwicklung weiter fortschreitet, wird dies unausweichlich sein.

Folgend Beispiele, die es in der Vergangenheit bis in die allgemeinen Medien geschafft haben, bzw. die die aktuelle Situation zeigen, an der die Behörden aktuell „sehr“ interessiert sind:

Quelle: https://www.weserkurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bgh-bestaetigt-urteil-gegen-bremer-raser-alpi-_arid,1705507.html

Quelle: https://www.ksta.de/nrw/-grenzgaenger-gesucht-motocrossfahrer-machen-riskante-stunts-im-naturpark-24403506?cb=160969 2090150

 

5. Widerspruch zu Kampagnen, wie z.B. „Motorrad: Aber sicher!“

Glücklicherweise gibt es auch gegengelagerte Kampagnen, wie z.B. „Motorrad: Aber sicher!“ oder „Laut ist out!“, die sich an die 99% vernünftigen Motorradfahrer richten und in die jährlich hohe Budgets investiert werden.

Das absolute Gegenteil finden wir in den Inhalten der Influencer wieder. Vergleicht man jedoch die nach außen sichtbaren Werte in den verschiedenen Kanälen, muss man leider feststellen, dass die Influencer mit ihren schädigenden Inhalten und mit einer deutlich minderwertigeren Qualität mehr Reichweite generieren können. Gründe dafür gibt es viele.

Somit bekommt jedoch das 1% der Unvernünftigen mehr Gehör und Zustimmung und fügt damit den restlichen 99% ebenfalls Schaden zu. Und somit finden sich in der Darstellung der Motorradfahrer oft alle in einer Schublade wieder ob sie wollen, oder nicht.

 

6. Welche Gefahren und Folgen lauern, wenn nicht reagiert wird?

Das Image der Motorradfahrer steht bereits seit einiger Zeit unter Druck. Die öffentlichen Diskussionen über Lärm oder Fahrverbote spitzten sich dieses Jahr bereits zu. Immer wieder berichten die Medien über Vorkommnisse aus Rockerkreisen, manche Motorradf ahrer benehmen
sich tagtäglich auf den Straßen daneben. Manche Hersteller ha lten bis heute an ihrem Marketing fest ihre Kunden als „Bad Boys“ darzustellen. Extremsport im Bereich Zweirad schiebt seine Grenzen immer weiter nach oben. Diese Liste k önnte man noch um viele Punkte verlängern.

Wichtig ist jedoch zu beachten, dass vor allem Außenstehende, die nichts mit dem Hobby auf zwei Rädern zu tun haben, nicht über das notwendige Hintergrundwissen verfügen. Sie können nicht unterscheiden, dass es sich bei den „Anarchisten“ nur um einen Bruchteil der Motorradfahrer handelt, dass Motorradfahrer in Lederjacke nicht gleich einem MC angehören, das Marketing eben „nur“ Marketing und nicht das reale Leben aller Motorradfahrer ist.

Trotz alledem bekommen die Influencer aus vielen Richtungen Aufmerksamkeit. Ob, wie bei ihren Anhängern positive oder von den Vernünftigen negative. Letzteres stellt jedoch ein enorm hohes Risiko da, welches jedes einzelne Mitglied der Branche / Szene betrifft.

Das Bild der Zweiradfans wird immer weiter in eine Schublade gesteckt, die nicht der breiten Masse entspricht. Es werden Verbote erlassen, Motorradfahrer werden in Kontrollen schikaniert (auch wenn sie eine weiße Weste haben). Irgendwann verlieren sie no ch den Spaß an ihrem
Hobby, da sie nur noch schief angesehen werden oder die Einschränkungen zu groß werden.

Und hier beginnt der Rattenschwanz. Weniger glückliche Motorradbesitzer, die eben auch weniger in ihre Leidenschaft investieren. Das schadet in jedem weiteren Schritt jedem einzelnen der Branche. Und die Schizophrenie liegt darin, dass es sich zu einem Problem entwickeln kann,
welches sich die Industrie selbst heranzüchtet indem sie ihre Werbung in die Hände der aktuellen Influencer legen.

Den Schaden, der entstehen kann/wird, sollte auch nur einmal ein Influencer einen Unfall mit Verletzten oder gar mit Todesopfern verursachen, den wollen wir uns gar nicht erst ausmalen. Wir möchten hier lediglich auf den Imageschaden hinweisen, dem Red Bull ausgesetzt war, als sich viele über den Umgang und den ausgeübten Druck auf die Red Bull Sportler echauffiert haben. Und hier werden in der Regel nicht einmal Dritte gefährdet, da es sich um professionellen Sport handelt, welcher in abgesperrten Bereichen ausgeübt wird. Mal abgesehen davon, dass die Sportler sich diesen Gefahren meist freiwillig aussetzen.

 

7. Handlungsempfehlungen

Wir sehen hier einen längst überfälligen Handlungsbedarf von offizieller Stelle, um die Industrie auf die Problematiken und Gefahren aufmerksam zu machen. Wir sind der festen Überzeugung, dass sich die Unternehmen, welche Influencer Marketing in ihrem Mix berücksichtigen, sich nicht mit den Inhalten im Detail auseinandersetzen. Bei der Menge an Inhalten ist dies zeitlich auch eine Mammutaufgabe. Wären sie sich diesen Details aber bewusst, dann würden sie (hoffentlich) schon aus eigenem Interesse Abstand von diesen Kooperationen nehmen oder aber ihnen nicht vollkommen freie Hand lassen.

Trotz alledem darf man hierbei nicht vergessen, dass die Industrie den Influencern erst die Möglichkeiten bietet diese Menge an Inhalten zu produzieren und zu veröffentlichen. Sei es durch Bezahlung, das Zur Verfügung Stellen der Fahrzeuge und Zubehörartikel, oder die mangelnde Kontrolle ihrer Produktdarstellungen.

Daher folgend drei Empfehlungen, die wir als unabdingbar ansehen:

1. Eine öffentliche Stellungnahme zur aktuellen Entwicklung im Bereich „Influencer Marketing“.

2. Eine konkrete Bekanntmachung bei der Industrie, um diese auf die Missstände aufmerksam zu machen.

3. Unterstützung der Industrie bei einem detaillierten Screening der Influencer für zukünftige Kooperationen.

 

8. Fazit

Man könnte denken, dass es sich bei den aufgeführten Sachverhalten um einzelne „Versehen“ handelt. Jedoch stellen die Beispiele lediglich einen minimalen Auszug der Inhalte dar. Beschäftigt man sich, wie wir, im Detail mit diesem Thema, stellt man fest, dass es sich um viele
Stunden Material handelt , in denen illegale Vorgehen dokumentiert sind (zzgl. der Inhalte in allen anderen sozialen Netzwerken).

Allein dieser Umstand beweist, dass es sich um ganz bewusst produzierte Inhalte handelt.

Hierfür gibt es diverse Gründe:

– Die Influencer wissen ganz genau, welche Inhalte, Headlines, Thumbnails, etc. Klicks generieren.

– Die Industrie beschäftigt sich nicht mit den Inhalten ihrer Kooperationspartner und lässt ihnen vollkommen freie Hand.

– Die Industrie legt die falschen Kennzahlen für Kooperationen zu Grunde.

– Der Industrie fehlt es derzeit noch an detailliertem Wissen im Bereich Onlinemarketing, weshalb sie diesen Part in die Hände der Influencer legt.

Es werden viele Gelder in Kampagnen und Präventionen investiert, die der gesamten Szene nutzen und die absolut sinnvoll sind. Im Vergleich zu den generierten Reichweiten der Influencer verlieren sie jedoch leider an Relevanz bei den anvisierten Zielgruppen.
Hier hilft es aktuell fast nur Aufklärung zu betreiben und die Inhalte der Influencer in richtige Bahnen zu lenken, bevor es zu spät ist. Sicherlich werden einige Hersteller sich nicht von dem Marketing Kanal der Influencer komplett lossagen wollen. Klar , die junge Zielgruppe, die der Branche aktuell fehlt, darf nicht außer Acht gelassen werden. Dies darf aber nicht in dieser Art und Weise und auf dem Rücken der aktuellen Kunden und der vernünftigen Motorradfahrer stattfinden.

Die Verantwortung zur Aufklärung sehen wir aufgrund der Vernetzung, der Kompetenz und der Vertrauenswürdigkeit ganz klar bei offizieller Stelle.

Es ist im Interesse eines jeden Beteiligten in der Motorradindustrie diesen Negativtrend zu unterbinden und das Image der Motorradfahrer nicht noch weiter zu schädigen.

-> Wir möchten ebenfalls noch darauf hinweisen, dass sich bereits Prominente aus dem deutschen Fernsehen dem Thema „Influencer“ in sehr kritischer Weise offen über deren Verhaltensweisen „auslassen“. Die Reaktionen auf diese Veröffentlichungen erregen sehr
viel Aufmerksamkeit und Zuspruch! Daher ist es im Interesse aller an der Motorradbranche Beteiligten hier schnellstmöglich zu handeln, bevor diese Missstände noch weitere Kreise ziehen!

 

9. Nachtrag zur aktuellen Lage

Bekannterweise unterliegen die Algorithmen von Google, Facebook, YouTube und Co. einer ständigen Veränderung und Weiterentwicklung. So auch Ende des Jahres 2020. Der Grund dafür ist prinzipiell relativ einfach: Die Algorithmen können Inhalte immer detaillierter
„lesen“ und diese dann nach Relevanz priorisieren. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle, auf die wir hier nicht im Detail eingehen wollen, da es ab diesem Punkt sehr komplex wird und dies den Rahmen sprengen würde.

Wichtig im Zusammenhang dieses Dokuments sind aber die Reaktionen der Influencer auf diese Änderung!

Wir können seit der Anpassung eine Entwicklung beobachten, die die oben genannten Punkte „ausufern“ lässt. Bis Ende des Jahres 2020 waren illegale Vorgehen nicht selten, kamen aber „nur“ in jedem zweiten bis dritten Video vor. Nun aber ist dieses Verhalten in jedem Video aufzufinden (abgesehen von marginalen Ausnahmen).

Somit stellen die oben genannten Punkte eine noch höhere Gefahr dar. Klar, je öfter diese Art des Inhaltes produziert werden muss, desto größer werden die Gefahren, die damit einhergehen.

Die Gründe der Influencer sind einfach: Je mehr Content, je „dramatischer“ die Videotitel desto mehr Klicks werden generiert und desto „wichtiger“ sehen es die Algorithmen als zu priorisierende Inhalte an (Dass dies nur die halbe Wahrheit ist und YouTube und Co. auch weitere Parameter in die Berechnungen mit einbezieht, erwähnen wir, aufgrund der Komplexität am Rande. Kurzfristig führt dies aber erstmal dahingehend zum Erfolg, dass die Influencer ihre Klickzahlen hochhalten können.).

Nachfolgend, zur Verdeutlichung, Screenshots eines sehr kurzen Zeitraumes:

 

Wir möchten gerne noch darauf hinweisen, dass es sich bei den genannten Punkten lediglich um einen Auszug handelt, der die schwerwiegendsten Vorgehensweisen darstellt. Natürlich sind wir jederzeit gerne bereit weitere Details aufzuzeigen, zu erläutern offene Fragen ehrlich und
kompetent zu beantworten und natürlich auch bei den oben genannten Schritten behilflich zu sein!

 

 

– Erweiterung –

Dieser Teil stellt eine Vervollständigung der ersten Fassung „Influencer in der Motorradindustrie – Problematiken und Gefahren“ dar und wird fortlaufend erweitert.

Betrug

Nachweislich gekaufte Follower , Klicks und Kommentare

– Betrifft Instagram und YouTube
– Nachweisbar durch folgende Gegebenheiten: Häkchensetzung bei You Tube, Anzeige externer Werbung in YT Videos, Herkunftsländer der Follower, Content Pausen sorgen für Rückgang der Bots und somit der Follower Zahlen
– Kommentare werden gelöscht (Nachweisbar speziell in einem aktuellen Fall, auf den der Influencer selbst keinen Zugriff hat / Hier wird , aufgrund der negativen Kommentare bereits über Mobbing gesprochen

Fragwürdige öffentliche Äußerungen der Influencer

Negative Äußerungen gegenüber Partnern

– Bloßstellen der Kooperationspartner
– Preisgeben von Interna
– Öffentliche Kritik an Kooperationen

Äußerungen zu illegalem Vorgehen und Strafverfolgungen

– Positive Darstellung und In Schutz Nehmen verurteilter Personen bei Vorfällen mit Todesfolge
– Bewusste Falschdarstellungen von Vorfällen und Personen, welche in naher Zukunft behördlich verfolgt werden

Fachkompetenz

– Nicht vorhaben!
– Falschaussagen werden getroffen und schaden in vielerlei Hinsicht

Werbekennzeichnung

– Kaum bis gar nicht vorhanden
– Hier könne n auch Auftraggeber haftbar gemacht werden!

Ideenklau

– Logos , Namen, In halt e wer den kopiert und zur Ge nerierung von Geld genutzt

 

WIRD WEITER FORTGESCHRIEBEN!

Die „World of Bike“ fragt, wir antworten

Wenn man sich in der Motorrad-Branche herumtreibt, dann ist einem höchstwahrscheinlich das Magazin „World of Bike“ ein Begriff. Jeden Monat versorgt das kompetente und sympathische Team die Leser mit interessanten Themen rund um motorisierte Zweiräder.

Wir hatten die Ehre, uns den Fragen der Redaktion zum Thema Marketing zu stellen und wollen euch dieses Interview natürlich nicht vorenthalten.

 

WoB: Isabell und Sebastian, bevor wir einsteigen: Was steckt hinter Eurem Firmennamen?

RaW: Um es kurz zu sagen: Wir Zwei. Zurückzuführen ist das auf einen Song mit ähnlichem Titel, der uns in unserer Kennenlernphase über den Weg gelaufen ist. Der Text hat einfach auf unsere Beziehung zueinander gepasst und er begleitet uns noch heute. Das kann man sich in etwa vorstellen wie Bonnie und Clyde, nur ohne das ganze Chaos, das man mit denen verbindet – „Zwei gegen das schlechte Marketing!“

 

WoB: Marketing ist unbestritten ein weites Feld. Was ist für Euch gutes Marketing, welche Elemente sollte es enthalten, welche Handlungsfelder sollten unbedingt besetzt sein?

RaW: Um gutes Marketing zu erreichen müssen viele Punkte beachtet werden. Hier muss auch von Branche zu Branche unterschieden werden, was es am Ende des Tages wirklich gut macht. Für die Zwei- und Vierradbranche gelten aber vor allem drei Dinge ganz besonders: Emotion, Leidenschaft und Authentizität. Zudem sollte es im Kopf bleiben, „anders“ sein und auch etwas Mut zeigen. Die Handlungsfelder kann man nicht pauschalisieren. Das hängt zu stark vom einzelnen Projekt, dem Kunden und dem festgelegten Ziel ab. Hier ist es wichtig einen möglichst perfekten Mix aus den unterschiedlichsten Medien herauszuarbeiten und diese miteinander zu kombinieren, um ein stimmiges Gesamtes zu erhalten. Ein Appell, den man hier immer anbringen sollte: Bitte konzentriert euch nicht nur auf den Bereich Online, auch wenn es immer wieder propagiert wird, dass dies der Schlüssel zu allem in der Werbung ist. Das ist schlichtweg gelogen und unseriös.

 

WoB: In Sachen Marketing gibt der Motorrad-Fachhandel hierzulande nach unserer Beobachtung ein sehr uneinheitliches Bild ab. So manche Händler sind sehr aktiv in Sachen Eigendarstellung und Vermarktung ihrer Produkte, andere beschränken sich auf das Aufsperren ihres Ladens. Könnt Ihr Euch diese Passivität erklären? Und wie könnte man – respektive: könntet ihr – Abhilfe schaffen? Was ist Euer Kernargument pro Marketing?

RaW: Aufgrund unseres Wissens im Marketing und dem Wissen um den Nutzen können wir es nur schwer nachvollziehen. Gehen wir emphatisch an die Frage heran, können wir verstehen, dass der Kostenfaktor für den ein oder anderen sicherlich eine Rolle spielt. Verbunden damit, als Laie das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen schwerer identifizieren zu können, ist diese Zurückhaltung erklärbarer. Marketing darf nicht kurzfristig betrachtet werden, sondern es stellt einen Prozess über einen längerfristigen, dauerhaften Zeitraum dar. Das macht es teilweise für Viele nochmals schwerer greifbar. Abhilfe kann man hier schaffen, wenn man Kunden detailliert mit in das Thema einbezieht, es ihnen verständlich und auf Augenhöhe erklärt, ohne ständig mit Fachbegriffen zu jonglieren, die man als Außenstehender eh nicht versteht, nur um „professionell“ zu wirken. Eine ehrliche Kommunikation, die die Vorteile auch anhand von Beispielen greifbar macht. Wir möchten niemanden dazu zwingen, etwas zu tun, das er partout nicht will! Aber mit auf den Weg geben: „Es macht einfach Sinn!“ Und richtig angewendet bringt es natürlich deutlich mehr ein, als es kostet!“ Oder frei nach Henry Ford: „Wer nicht wirbt, der stirbt!“. Betrachtet man Marketing getriebene Unternehmen zeigen diese, dass es mit einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg eines Unternehmens ist.

 

WoB: Was sind die Besonderheiten im Marketing des Zweirad-Fachhandels? Wo lauert eventuell Ungemach? Und wo winken Chancen?

RaW: Der Transport der Emotion! Kaum einer kauft ein Motorrad aufgrund einer rationalen Entscheidung, sondern weil man einfach Bock darauf hat. Weil die Leidenschaft, die Gefühle, das Herz und der Bauch einem mitteilen, dass man es einfach tun muss. Daher lauert Ungemach darin, dass das Marketing diese wichtigen Elemente nicht enthält und somit nicht den gewünschten Erfolg erzielt. Auf der anderen Seite ist das eine große Chance für ein sehr gutes Marketing. Dieser Umstand sorgt dafür, dass man noch kreativer sein kann und man sich nicht nur mit Fakten befassen muss, man noch mehr Möglichkeiten geboten bekommt und man sich immer wieder aufs Neue von der Masse abheben kann.

 

WoB: Euer Appell an die Branche?

RaW: Traut euch anders zu sein, nur so stecht ihr aus der Masse heraus und eure Kunden nehmen euch wahr. Schlagt auch einmal neue Wege ein und folgt nicht nur den schon vorhandenen Pfaden. Denkt an die Emotion, die Leidenschaft und die Authentizität, die ihr selbst ja auch jeden Tag lebt und die euch antreibt. Plant euer Marketing und lauft nicht einfach drauf los. Setzt auf Qualität, statt Quantität, vergesst die Kontinuität dabei aber nicht. Diese Liste kann man noch unendlich weiterführen! Das würde aber den Rahmen sprengen.

 

 

Wir danken der „World of Bike“ für die Zeit und das Interesse an einem Interview mit uns!

 

 

Riskieren anders zu sein

Vor ein paar Wochen waren wir auf der Fachtagung der Bike und Business in Würzburg, neben einem Stand, auch mit einem Vortrag zum Thema Marketing vertreten.
Zu jedem der, an dem Tag, gehaltenen Vorträge gibt es nun auch eine redaktionelle Zusammenfassung.
Wir müssen sagen, die 20 Minuten werden in den Zeilen auf den Punkt wiedergegeben!

Vielen Dank an Selina Pellner, für die damit verbundene Arbeit!

 

 

Emotionen wecken, Kundenerwartungen übertreffen und aus der Masse stechen. Darum geht es im Marketing. Den Begriff kennt heute jeder. Bei der Umsetzung kommt es meist dennoch zu vermeidbaren Fehlern, weiß Isabell Bolligs von Rabbit and Wolf.

 

Der Motorradhändler Michael steht in der lichtdurchfluteten Verkaufshalle seines neuen Harley-Shops. Der ledrige Geruch der Motorradsitze steigt ihm in die Nase. Beim Anblick des Schriftzugs „Michas Harleys“ über der gläsernen Eingangstür bekommt er Gänsehaut. Michael ist sich sicher: Das wird sein Jahr! Im Januar kündigte er seinen langjährigen Job in einer Kfz-Werkstatt, um sich selbstständig zu machen. Der Biker hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Durch seine Erfahrungen in der Werkstatt weiß er, dass Kunden nicht von allein kommen. Deshalb hat er sich ein Budget für Marketing-Maßnahmen zusammengespart – trotzdem bleibt der Erfolg aus.

Michael fühlt sich gut vorbereitet. Man sagte ihm, dass im digitalen Zeitalter nichts mehr ohne soziale Medien geht, weshalb er bereits einen Workshop zum Thema Social Media Marketing besuchte. Noch vor Eröffnung seines Motorradladens erstellte er hochmotiviert einen Facebook- und Instagram-Account. Bestimmt findet er im Betrieb ab und an Zeit, Bilder und Videos hochzuladen, denkt er sich. Auf dem Workshop lernte Michael, dass heutzutage wirklich jeder in Social Media vertreten ist. Eine Chance aber auch sehr viel Druck. Warum er die Social-Media-Kanäle braucht, weiß er trotzdem nicht so genau. Wenn es alle machen, wird es schon richtig sein. Seine Bilder werden sicherlich ein paar Kunden gefallen.

Isabell Bolligs ist Gesellschafterin von Rabbit and Wolf, eine auf Motorräder spezialisierte Marketing- und Consultingagentur. Sie gehört selbst zur Biker-Szene. Die Motorradfahrerin mit den granatapfelroten Haaren und dem bunten Halstattoo erklärt: „Eine gute Mediaplanung ist das A & O für erfolgreiches Marketing“. Dabei sind vier Eigenschaften unentbehrlich: Kontinuität, Konsistenz, Konsequenz und Kompetenz. Medienkanäle müssen also regelmäßig und gleichwertig mit Inhalten versorgt werden. Nur so hinterlässt man bei der Zielgruppe einen kompetenten Eindruck. Ebenso wichtig ist es, seine Zielgruppe zu überraschen, emotional zu packen und ihre Erwartungen zu übertreffen. Es reicht nicht aus, seine Zielgruppe nur zufrieden zu stellen. Die Grundlage hierfür ist es, die Zielgruppe zu kennen und zu wissen, wie sie erreicht werden kann. Die Auswahl der richtigen Medien spielt dabei eine besondere Rolle. Durch die stetig wachsende Medienlandschaft ist es immer wichtiger, passende Medienkanäle zu finden, zu analysieren und erfolgreich zu verwenden. Durch den andauernden Online-Trend wird „Print“ oft vergessen, betont Sebastian Bolligs, ebenfalls Gesellschafter von Rabbit and Wolf. Und das hat verheerende Folgen: Die eigentliche Zielgruppe wird online nicht erreicht.

Auch Michael erreicht seine Harley-Liebhaber nicht vorrangig über soziale Medien.

Von seinem Freund Bernd bekommt Michael den Tipp, eine Werbeanzeige in der lokalen Tageszeitung zu schalten. Michael befolgt seinen Rat – einen Werbetext hat er bislang jedoch noch nie geschrieben. Formell schreibt er: „Über Ihren Besuch würde ich mich sehr freuen“, um seriös zu wirken. In der nächsten Ausgabe der Tageszeitung findet er stolz sein einspaltiges, sechszeiliges Werk neben 20 weiteren Werbeanzeigen wieder – alle schwarzweiß und im ähnlichen Format.

Gutes Marketing bedeutet, aus der Masse hervorzustechen

Das eigene Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten hält Marcus Hillenbrand, Teamleiter des Vertriebsaußendiensts und Händlermanagements von Kawasaki Motors Europe, für die größte Herausforderung im Marketing. Die Tonalität muss sich von den Mitbewerbern abheben und gleichzeitig auf Augenhöhe mit der Zielgruppe sein. Laut Isabell Bolligs ist es deshalb umso wichtiger, neben seiner Zielgruppe, potentielle Mitbewerber zu kennen. Außerdem ist einer erfolgreichen Mediaplanung die Definition von Werbezielen vorausgesetzt. Soll das Marketing zur Imagebildung, Neukundenakquise oder Kundenbindung dienen?

Michael wird langsam unsicher. Auf seinen Social-Media-Kanälen hat er schon ein-, zweimal Bilder veröffentlicht, aber besonderen Anklang finden diese nicht. Er fragt sich, ob er sein Budget für einen teuren Werbefilm ausgeben sollte. Sein Erspartes wäre zwar dahin, jedoch würde er sich von anderen Motorradhändlern in der Nähe abheben. Auch seine Zielgruppe würde er besser erreichen. Wenn der Werbespot gut ist, würde er als Maßnahme für die nächste Zeit bestimmt ausreichen – oder?

„Schlechtes Marketing heißt pures Geld verbrennen“, vergleicht Isabell Bolligs. Es ist wichtig darauf zu achten, das Geld effizient einzusetzen. Um die Kontinuität und Konsistenz zu wahren, ist es sinnvoller, sein Budget für einen längeren Zeitraum und kleinere Maßnahmen, als einmal für eine große Werbemaßnahme einzuplanen. Relevante Werbeträger werden mittels Analysen bestimmt. Dabei ist es eine große Herausforderung „die Balance zu finden zwischen Digital und Print“, sagt Thomas Timmen, Außendienstmitarbeiter der MSA Weiden. Auf die Suche nach passenden Werbeträgern folgt das Einholen von Angeboten für Werbeplätze. Auch an dieser Stelle empfiehlt Bolligs langfristig zu planen. Die Verhandlungsbasis bei langfristiger Planung sei oft günstiger. Trotzdem sollte ein zeitlicher Rahmen gesetzt und zudem überlegt werden, wie lange eine Maßnahme sinnvoll ist. Außerdem ist es wichtig, den Erfolg einer Maßnahme durch bestimmte Kennzahlen zu kontrollieren. Nur so kann eine Marketing-Strategie immer wieder optimiert werden.

Eine erfolgreiche Mediaplanung bedeutet, weniger Werbeetat zu benötigen – etwa durch weniger Streuverluste bei Werbemaßnahmen. Darüber hinaus spart eine vorausgehende Mediaplanung Zeit bei der Umsetzung dieser Maßnahmen. Bei der Erstellung eines Mediaplans bleibt dennoch zu beachten: „Mediaplanung kann man nicht übers Knie brechen. Freiraum für Kreativität muss sein“, so Sebastian Bolligs.

Michael wird zukünftig einen Marketing-Dienstleister mit seiner Mediaplanung beauftragen. Er möchte sein Erspartes lieber in die Hände von Experten geben, anstatt weiter sein Erspartes zu verbrennen. Er weiß jetzt, dass hinter einer guten Mediaplanung mehr steckt, als er dachte. Instagram, Facebook und Co. sind eben keine Allheilmittel.

Vier Fragen – Vier Antworten

Auf der Fachtagung der Bike und Business ist neben unserem Vortrag auch ein kurzes Webcast-Interview entstanden.

Wir sind der Meinung, dass die Fragen der Redaktion super gewählt wurden, da diese die größte „Problematik“ im Marketing widerspiegeln!

Wer sich nun denkt, „Ach, super! Da bekomme ich endlich einmal das Geheimrezept für meine Werbung…“, den müssen wir leider enttäuschen.
Der Grund dafür ist aber ganz einfach:
Es gibt einfach kein allgemein gültiges Rezept, welches für jedes Unternehmen und für jedes verfolgte Ziel funktioniert – und das wird es wohl auch niemals geben!

PS: Besonders stolz sind wir darauf, dass das Video nach ca. fünf Minuten bereits einen Daumen nach unten und einen negativen Kommentar bekommen hat!