Im Profil: Isabell

Was ist dein Part bei Rabbit and Wolf?

Ich würde jetzt nicht einen genauen Part auf mich alleine beziehen. Jedoch habe ich mich auf die Bereiche Verkaufstraining, Kundenservice und Ladeneinrichtung spezialisiert.

Wie kam es dazu, Teil dieser Firma zu werden?

Die Affinität zu Motorrädern und Autos hat sich schon in meiner Kindheit bemerkbar gemacht. Die Begegnung mit Sebastian damals hat es noch deutlich intensiviert. Wenn sich zwei Personen für ein Hobby oder eine Leidenschaft begeistern, jeder seine beruflichen Erfahrungen mitbringt, dann ergibt das zusammen ein sehr schönes „Ganzes“.

Was in deinem Leben hat den Grundstein für diesen beruflichen Weg geebnet?

Meine beruflichen Stationen im Handel, im Verkauf und der Logistik haben mich dazu gebracht, mich auf die genannten Bereiche zu spezialisieren. Da die Fortbewegung mit motorisierten zwei- und vierrädrigen Gefährten eine meiner größten Leidenschaften ist, hat sich das eigentlich fast von alleine ergeben.

Woher kommt deine Leidenschaft zu Motorrädern und Autos?

Angefangen hat dies bereits vor vielen Jahren, als ich in meiner Jugend angefangen habe mich auf einer Simson S50 fortzubewegen. Der Geruch, der Klang, das Freiheitsgefühl trotz fehlender Leistung – das hat mich sofort fasziniert. Mit 15 habe ich dann zusätzlich noch damit angefangen, einem damaligen Freund beim Lackieren und Reparieren von Motorrädern und Autos zu helfen. Dreckige Finger, Werkstattflair und die gute Zeit, die man dabei hat, ist in meinen Augen unbezahlbar. Und dann noch dieses Gefühl, wenn man das Ergebnis sieht, welches man mit seinen eigenen Händen erarbeitet hat – einfach super!

Wie viel Raum nimmt diese Leidenschaft in deinem Leben ein?

Es erstreckt sich über mein komplettes Leben. Ob es die Mopeten im Wohnzimmer neben der Couch sind, der Familienurlaub kombiniert mit Motorradfahren oder die Freizeit, gefüllt mit allen Themen rund um Motorräder und Autos. Wenn möglich, nehmen wir auch jedes Treffen und jede Veranstaltung im vertretbaren Umkreis mit.

Was kannst Du uns über deine persönlichen Zukunftspläne verraten?

Ich bin ehrlich – ich habe keine genau definierten Zukunftspläne. Es sind die ganz normalen Dinge, welche ich mir für die Zukunft wünsche – Gesundheit, Spaß, eine gute Zeit. Und natürlich würde es mich glücklich machen, wenn Rabbit and Wolf viele Kunden mit ihrer Arbeit noch weiter nach vorne bringen kann.

Hast du ein bestimmtes Ziel, dass du mit Rabbit and Wolf verfolgst?

Mein persönliches Ziel ist es, so viel Vertrauen gegenüber den Kunden aufzubauen, um eine Zusammenarbeit entstehen zu lassen, die auf Augenhöhe und hervorragenden Ergebnissen beruht.

Auf was könntest du in deinem Leben nicht verzichten?

Die Frage ist ziemlich leicht zu beantworten. Hier gibt es jedoch mehrere Dinge, auf die ich nicht verzichten möchte. Ganz klar, steht an erster Stelle die Familie. Natürlich möchte ich auch weiterhin meine Leidenschaft ausleben können, mich in neue Abenteuer stürzen und die Natur genießen dürfen.

Wenn du dich selbst in der Vergangenheit anrufen könntest – in welcher Situation wäre das und was würdest du dir sagen?

Jeder Mensch hat Tiefpunkte in seinem Leben und muss gewisse Situationen durchstehen. Ich bin der Meinung, alles hat seinen Grund. Wenn ich mich selbst in der Vergangenheit anrufen könnte, dann wäre es in einer Zeit, in der ich selbst nicht mehr weiter wusste. Ich würde mir sagen: „Hey, lass den Kopf nicht hängen! Die Zukunft hat noch einiges zu bieten, auf das es sich zu warten lohnt!“

Im Profil: Sebastian

Was ist dein Part bei Rabbit and Wolf?

Nachdem wir ja kein riesiges Team sind, bin ich als Geschäftsführer für alle Belange der Firma zuständig – z.B. auch, dass die Kaffeemaschine sauber und das Druckpapier aufgefüllt ist. Aber im Ernst – meine Aufgaben sind alle Themen rund um das Marketing und den Vertrieb. Von der Beratung, über das Projektmanagement, bis hin zur Umsetzung und dem Controlling. Aber trotzdem arbeiten meine Frau und ich in allen Themen zusammen. Vier Augen sehen einfach mehr als zwei. Und zwei Köpfe haben einfach doppelt so viele Ideen.

Wie kam es dazu, Teil dieser Firma zu werden?

Ehrlich gesagt war es auch etwas Zufall. Ich wollte mich schon lange von einem Angestelltenverhältnis verabschieden und meinen eigenen Weg gehen. Aber für den Schritt in die Selbstständigkeit bedarf es ja nicht nur einer Idee, einem Konzept, den finanziellen Mitteln und den Eiern in der Hose – auch das Umfeld muss das Risiko und das hohe Arbeitsaufkommen mittragen. Wie das Leben einfach manchmal so spielt, lernt man eine Person kennen, die die gleiche Leidenschaft hat und hinter einem steht. In meinem Fall kam dann noch hinzu, dass unsere beruflichen Laufbahnen sich perfekt ergänzen. Sollte man es dann noch länger auf die lange Bank schieben oder den Schritt wagen? Nachdem man nur ein Leben hat – einfach mal machen.

Was in deinem Leben hat den Grundstein für diesen beruflichen Weg geebnet?

Gute Frage – es kam einfach, wie es kommen musste. Der Drang nach Selbstständigkeit, das Interesse an Kreativität aber auch an den anderen Kompetenzen, die man zum Führen einer Firma benötigt. Ein wirtschaftliches Studium und der Rückhalt der Familie, die diesen Schritt erst möglich gemacht hat, haben einen großen Teil zu diesem Weg beigetragen. Die Leidenschaft für Motorräder und Autos hat natürlich auch einen hohen Einfluss darauf gehabt sich genau für diese Art der Selbstverwirklichung entschieden zu haben.

Woher kommt deine Leidenschaft zu Motorrädern und Autos?

Ich habe absolut keine Ahnung! Es kam einfach so… Als kleines Kind habe ich mir schon einen alten Motorradhelm meines Vaters aufgesetzt, mein Stofftier als Sozius auf den Lenker gebunden und bin durch die Nachbarschaft geeiert. Natürlich immer schön den Motorensound nachgemacht, bis die Lippen taub und das gesamte Gesicht vollgesabbert war. Irgendwie wusste der kleine Sebastian unterbewusst zu dem Zeitpunkt schon, was für ein schönes Gefühl es sein muss, wenn 110 NM die Mopete aus der Ecke zerren oder wie einen das Grinsen übermannt, wenn man einen V8 startet. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Männer bleiben wohl tatsächlich immer Spielkinder.

Wie viel Raum nimmt diese Leidenschaft in deinem Leben ein?

Viel, sehr viel! Alles dreht sich nur um Mopeten und Autos – einen Ticken mehr Motorrad vielleicht. Sei es die Dekoration im Haus, die Tätowierungen unter der Haut, die Freizeitgestaltung, die Urlaubsplanung… Und auch, wenn ich es immer wieder aus dem Umfeld höre, man könne dies nicht mit Kindern und dem „spießigen“ Familienleben vereinen – das geht ohne Probleme. So fahren die Kinder eben auch mal eine Runde mit oder helfen beim Schrauben in der Werkstatt.

Was kannst Du uns über deine persönlichen Zukunftspläne verraten?

Darüber mache ich mir keine großen Gedanken. Ich weiß nicht, was morgen kommt. Und irgendwie hat die Vergangenheit gezeigt, dass es eh alles anders kommt. Und das finde ich auch gut so. Ich hoffe einfach, dass ich noch lange Zeit so ein glückliches Leben führen darf und noch lange was von meiner Familie und meiner Leidenschaft habe. Und einem nicht das Schicksal zu früh einen Strich durch die Rechnung macht.

Hast du ein bestimmtes Ziel, dass du mit Rabbit and Wolf verfolgst?

Das ist jetzt der Moment, an dem man sagen muss: „Die Nr. 1 werden.“ oder „In 3 Jahren ein Haus auf den Bahamas kaufen können.“, oder? Das wäre nicht mein Stil, und es sind auch nicht die Werte, die Rabbit and Wolf vertritt! Um es ganz platt zu sagen – ich will weiterhin einfach geilen Sch*** machen, der den Leuten gefällt und ihnen etwas Positives gibt. Einfach mit Respekt, Authentizität und auf Augenhöhe partnerschaftliche Projekte umsetzen, die dem Kunden einen großen Nutzen bringen und alle Beteiligten etwas mit Stolz erfüllt.

Auf was könntest du in deinem Leben nicht verzichten?

Auf meine großartige Familie! In der heutigen Zeit ist es schon fast ein Privileg, eine funktionierende Familie zu haben. Menschen, auf die man sich verlassen kann und die zusammenhalten. Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich könnte auf meine Spielzeuge und das Ausleben meiner Leidenschaft verzichten. Auch das gibt einem den Ausgleich, den man eben benötigt um wieder Energie zu tanken.

Wenn du dich selbst in der Vergangenheit anrufen könntest – in welcher Situation wäre das und was würdest du dir sagen?

Ist das wie bei dieser Quizsendung? Hat man nur einen Telefonjoker? Auch wenn alles glatt gelaufen ist und ich mit dem Ergebnis seit Jahren sehr zufrieden bin – ich hätte ein paar Anrufe gut gebrauchen können. Aber eine Situation ist noch gar nicht so lange her. Als ich bei einem meiner vergangenen Arbeitgeber unterschrieben habe, hätte ich mich angerufen und mit panischer Stimme gesagt: „Hör‘ bloß auf mit dem Quatsch. Das gibt nur Ärger und ist vollkommene Zeitverschwendung!“. Tja, manchmal ist es doch schön, wenn man nicht weiß, was einen so erwartet…